Organspendeausweis
Organspendeausweis Laut Umfrage sind über 85% der bundesdeutschen Bevölkerung für eine Organspende, aber nur ca. 10% bekunden dies durch einen Ausweis.
Hier herunterladen: » Ausweis zum Ausdrucken (PDF, 75KB)
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Organspendeausweis

Für viele Menschen ist eine Organtransplantation die einzige Chance, ein neues Leben zu beginnen!

Wir möchten sie daher bitten, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und Ihre Entscheidung zu treffen.

Ihre Bereitschaft, nach Ihrem Tode Organe spenden zu wollen, sollten Sie mit Hilfe des Organspendeausweises dokumentieren. Ihr Selbstbestimmungsrecht hat unbedingten Vorrang. Ihre Entscheidung ist bindend und muß auch von Ihren Angehörigen respektiert werden.

Es gibt folgende Möglichkeiten, einer Organspende auf diesem Ausweis zuzustimmen:

-   Man kann der Spende von Organen und Geweben uneingeschränkt zustimmen,
-   die Spende beschränken, das heißt bestimmte Organe und Gewebe von der Spende         ausschließen;
-   nur bestimmte Organe und Gewebe spenden;
-   einer Spende widersprechen oder
-   die Entscheidung auf eine andere Person übertragen, zum Beispiel auf den Ehepartner,     einen guten Freund oder eine sonstige Vertrauensperson, wenn man sie nicht persönlich     oder nicht sofort treffen will.

-   In der Zeile "Anmerkungen /Besondere Hinweise" kann man eine Person benennen, die     im Todesfall benachrichtigt werden soll.


Der Organspendeausweis wird an keiner offiziellen Stelle registriert oder hinterlegt. Damit die nächsten Angehörigen die persönliche Entscheidung kennen, ist es wichtig, mit ihnen darüber zu reden. Man kann z.B. in der Zeile "Anmerkungen/Besondere Hinweise" eine Person benennen, die im Todesfall benachrichtigt werden soll, weil sie über die getroffenen Entscheidung informiert ist, oder auf eine Erkrankung hinweisen kann, die für die Spende von Bedeutung sein könnte.
 
In Deutschland können derzeit folgende Organe nach dem Tod gespendet und transplantiert werden:
Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüsen; Darm und Teile der Haut (Organe) sowie die Hornhaut der Augen (Cornea), Gehörknöchelchen, Herzklappen und Teile der Blutgefäße (Adern), der Hirnhaut, des Knochengewebes, des Knorpelgewebes und der Sehnen (Gewebe).

Spenden kann grundsätzlich jeder Mensch. Es gibt keine feste Altersgrenze für eine Organspende. Ob Organe und Gewebe für eine Transplantation in Frage kommen, wird nach dem Tode medizinisch beurteilt; es ist daher nicht erforderlich, sich ärztlich untersuchen zu lassen. Wichtig ist nicht das Alter des Spenders, sondern das biologische Zustand seiner Organe und Gewebe.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat nach Inkrafttreten des Transplantationsgesetzes (TPG) durch eine allgemeine Verwaltungsvorschrift ein Muster für einen Organspendeausweis - siehe Abbildung - bekanntgemacht. Dieses Muster wird von Behörden der Länder und des Bundes, den Krankenkassen und den privaten Krankenversicherungen verwendet und ist dort kostenlos zu erhalten (Aufklärungspflicht nach § 2 Abs. 1 TPG). Alle bisherigen Ausweise oder Erklärungen zur Organspende verlieren dadurch nicht ihre Gültigkeit.

Wenn Sie Ihre Entscheidung auf einer Organspendeerklärung festhalten, ersparen Sie Ihren Angehörigen unter Umständen erhebliche Belastungen.

Selbstverständlich können Sie die getroffene Entscheidung jederzeit wieder rückgängig machen oder abändern.
 


Den Ausweis zur Organspende können Sie hier abrufen!     

 

Ein Ausweis, der Klarheit schafft
Für jeden könnte das Thema Organspende irgendwann eine Rolle spielen. Der Organspendeausweis, den der spendebereite Bürger bei sich trägt, schafft  Klarheit. Wenn er nicht vorliegt, müssen im Fall eines Unfalls oder einer plötzlichen schweren Erkrankung ansonsten die Angehörigen entscheiden; der Betroffene hätte dann keine Möglichkeit mehr,
sein Persönlichkeitsrecht wahrzunehmen. Zudem entlastet der Ausweis die Angehörigen in einer bedrückenden Situation von einer schwerwiegenden Entscheidung. 
 
Vor- und Rückseite des Organspendeausweises
Das Ausfüllen dieser Erklärung ist ein völlig unbürokratischer Akt, der kaum Mühe erfordert. Laden Sie gleich hier auf dieser Seite den Ausweis als PDF-Dokument herunter,
drucken ihn aus und füllen Sie die Vorder- und Rückseite in wenigen Minuten aus. Es ist auch möglich, seine Erklärung einfach nur auf einem Bogen Papier formlos festzuhalten. Eine testamentarische Erklärung wäre jedoch nutzlos, da ein Testament zu einem Zeitpunkt eröffnet wird, an dem es für eine Organentnahme zu spät ist.
Organspendeausweise sind in vielen Arztpraxen und Apotheken erhältlich.

 

Der beste Aufbewahrungsort
Es ist sinvoll, den Organspendeausweis bei den Personalpapieren mit sich zu tragen, da in einer Unfallsituation hier als erstes nachgeschaut wird, um die Angehörigen verständigen zu können. Man kann den Ausweis aber auch bei Angehörigen oder einer nicht verwandten Vertrauensperson hinterlegen.

 
Keine Entscheidung auf Lebenszeit

Dabei muss niemand fürchten, sich ein für allemal festzulegen. Wer seine Einstellung zur Organspende ändert, muss lediglich die alte Erklärung vernichten. Auf einem neuen Ausweis kann man seine geänderte Einstellung festhalten. Ausserdem ist es sinnvoll, die Angehörigen oder eine andere Vertrauensperson über den geänderten Entschluss zu informieren.

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Die ORGANPATEN rufen auf, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und die eigene Entscheidung im Organspendeausweis festzuhalten. mehr